Zukunft von Arbeit

Herbert Artikel

Smarte, verbundene Dinge und die Koplexitätsökonomie verändern Arbeit einschneidend.

In einer einfachen Betrachtung, könnte sich Arbeit auf 3 Welten konzentrieren:

  • Arbeiten mit intelligenten Maschinen – in Fabriken mit längerfristiger Jobsicherheit
  • Arbeiten rund um die Lebensqualität – bei den Erdnahen die ethische Werte bieten und „grünen“ Sinn verlangen
  • Arbeiten in Einzelvertrages-Beschäftigungen – im Labor auf der Basis von Kurrzzeitverträgen

Die Entwicklung der Arbeit selbst wird diese Welten jedoch überlagern oder gar völlig durcheinanderwirbeln.

Die größte Herausforderung zukünftiger Arbeit liegt in der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen. Sie erfährt den größten Komplexitätssprung

Die Geschichte vom Faustkeil bis zu intelligenten Robotern ist geprägt von der Entwicklung smarter Werkzeuge durch weniger smarte. Bis zum Computer halfen sie uns, Handarbeit immer besser zu verrichten. Computerprogramme helfen uns zunehmend bei der Kopfarbeit.

Komplex oder kompliziert?

Kompliziert ist schwer durchschaubar, aber berechenbar – komplex ist unberechenbar und deshalb schwer durchschaubar.

Es war einmal: ein Beruf und ein Job ein Leben lang.

Ein gelernter Dreher hat eine prächtige mechanische, hydraulische, elektrische Drehmaschine manuell bedient. Dann durfte er das Programmieren von computergesteuerten Drehmaschinen lernen. Er programmierte und überwachte sie autonom. Als dann tausend Maschinen verbunden und zentral programmiert wurden, türmte sich vor ihm die Frage auf: würde er den Sprung in die Zentrale schaffen? Würde er es verstehen, parametrische Programme zu entwickeln? Würde er sich die nötige Theorie aneignen können? Oder bleibt ein Job im Reinigungstrupp?

Müssen wir alle Nunser-by-karl-artmann-2012-171601obelpreisträger werden? Oder bereit, alles zu tun, was für Automaten zu mühselig ist?

Die Spreizung

Unter den Forschern, welche sich mit der Zukunft von Arbeit beschäftigen herrscht weitgehend Einigkeit, dass es eine Einkommensschere gibt. Auch darüber, dass die Arbeit in der oben beschriebenen Weise polarisiert wird. Viel schwieriger oder viel einfacher. Davon zeugen Fakten. Über die Rolle der Technologie dabei ist die Einigkeit weitaus nicht so groß und auch nicht darüber, ob die Arbeit weniger wird.

Treffen Glück und Pech immer die Gleichen? Ich befürchte

  • Bildung kann den Wettlauf mit der Technologie nicht mehr gewinnen
  • Technologie beeinflusst die ökonomischen Regeln
  • Technologie wird als neue Natur von Arbeit alles umkrempeln

Wenn Technologie weniger als Roboter in die Arbeitswelt dringt, sondern als das zu Grunde liegende System von Ökonomie, kann es tatsächlich zu einer drastischen Reorganisation führen. Arbeit wird weniger und erfährt eine Spreizung

Im nächsten Beitrag werde ich alles zur Komplexität von Arbeit und Wirtschaft in einer Politischen Pfadsuche zusammen fassen… Im Buch habe ich dazu noch einige Beispiele gebracht, die zeigen, wie schwierig es wird…