Ein Buch lebt

Herbert Hintergrund

„Quellen der Inspiration“ weisen im Buch auf die kapitel-relevanten Informations- und Innovationsquellen hin. Aber darüber hinaus haben viel mehr mein Denken, meine Anschauungen, Methodologien, Arbeitsweisen…beeinflusst.

Eine Auswahl: Langjährige Partnerschaften mit…
Michael Aichinger und Andreas Binder von UnRisk – Stephen Wolfram von Wolfram Research – Paul Wilmott von Wilmott – Bruno Buchberger vom RISC

Täglich gelesen bei…
Seth Godin – Shawn Coyne – Dan Ariely – Frances Coppola –  Noah Smith – Mark Buchanan – Marginal Revolution – INET
Edge – Joi Ito

Als Teil der „UnRisker“ bin ich in die Quantitative Finanz hinein gewachsen. In vielen Diskussionen mit Michael Aichinger und Andreas Binder setzten wir die mathematische Brille auf, um höhere Kontexte besser zu verstehen. Zum Beispiel die „Subprime Crisis“. Auch zu irrationalen Risikoentscheidungen. Jene, im „Ausflug in die Portfolio Theorie“ wurde von Paul Wilmott inspiriert.

„Berechenbares Wissen“ (computational knowledge) beschreibt die Essenz des Forschungsuniversums von Stephen Wolfram. Mit Wolfram Research kooperiere ich seit über 25 Jahren – auf der Grundlage von Symbolic Computation.

Mein Interesse an der „Theorie der komplexen Systeme“ wurde durch die Forschungsarbeiten von Brian Arthur, Santa Fe Institut geweckt. In besonderen die „Theorie der wachsenden Erträge“.

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf Shawn Coyne’s Editorentool „The Story Grid“ kam. Aber es packte mich. Und irgendwie drang in mein Bewusstsein: das ist viel allgemeiner.

Als Marketer lese ich (täglich) Seth Godin. Besonders in Bann gezogen haben mich die Analysen zu Fabriks- und Laborarbeit, sowie Schule (nachdem ich mich selbst in Projekten mit dem entdeckenden und konstruierenden Lernen beschäftigt habe).

Sicherheit bei Begriffen und Grundlagen habe ich in Wikipedia gefunden. Etwa zur Marktwirtschaft und Steuern.

Generell: ich habe in meinem Geschäftsleben selten Wissen einfach aufgesogen, sondern meist in konkreten Projekten verifiziert.

Bei der Transformation des riesigen Universums an Wissen in eine politische Skizze war ich dann bewusst alleine. Mit einer Ausnahme: Hermann Fuchs. Mit ihm, einem politisch interessierten, mathematischen Volkswirt und Controlling Experten, habe ich die Grundideen diskutiert.

Aber da ist noch etwas: beim Lesen müssen inhaltliche Spannung mit intuitiver Präsentation und ästhetischem Vergnügen zusammen kommen. Und ich hatte Riesenglück. Charly Artmann  nahm meine Texte und machte daraus ein Magazinbuch. Eines, das ich selbst gerne in meinem Buchregal habe.

Ein Buch lebt, heisst für mich: ich hoffe, es wirkt als Einstieg in eine Plattform, auf welcher Stränge aufgenommen, weiter  entwickelt und nach den Prinzipien von Reaktion-Konvektion-Diffusion verbreitet werden.  Meine Unterstützung nach Kräften zugesagt. Meine Koordinaten: Exner GmbH.

Es ist ein politisches Buch. Es ist ein Buch über Innovation. Es ist ein Buch über quantitatives Wissen. Es ist ein Magazinbuch.